Grundtypen     Vorgehensrahmen     Aufgabenmanagement     Gemeinsame Wege

Kernanforderungen an die Aufgabenbearbeitung resultieren aus Leitmotiv und Klimazone. Daneben entstehen weitere Anforderungen aus terminlichen Gründen, aus der Anzahl der involvierten und der betroffenen Personen, aus deren Erfahrungen mit Veränderungs- / Entwicklungsprozessen sowie aus der Wechselwirkung zu laufenden Veränderungs- / Entwicklungsthemen und zum Tagesgeschäft.

Die Leitmotive einer Aufgabenbearbeitung bestimmen ihre Wertziele. Es kommen in Frage
mittel-, langfristige Perspektiven (damit auch Krisenvorbeugung):
Rahmensetzung, Ausrichtung in den Unternehmensbereichen und übergeordnet; im Sanierungsfall: Erhalt / Basis für neue Perspektiven
Effektivität:
Umfeldanpassung, Stabilität, Wachstumsfähigkeit, Schlagkraft, Vergrößerung, Verkleinerung …
Effizienz:
Verbesserung, Vereinfachung, Optimierung, Erhöhung, Reduzierung …
quantitative Ziele (messbar / nicht messbar) und qualitative Ziele

Wir unterscheiden in der Unternehmensentwicklung zwei Klimazonen:
Aufgabenstellungen "in guten Zeiten" werden im Zusammenhang mit der Unternehmensplanung angegangen (pro-aktive Unternehmensentwicklung)
Aufgabenstellungen "in schlechten Zeiten" werden infolge eines kritischen Auslösers angegangen (re-aktive Unternehmensentwicklung)

Die Formulierung der Aufgabenstellung sollte Nachvollziehbarkeit und Identifikation schaffen. Dies ist hilfreich, weil bereits mit der Festlegung und dann späteren Veröffentlichung Bewusstsein und Engagement aller Beteiligten und Betroffenen sensibilisiert und mobilisiert werden. Zudem kann im Laufe der Aufgabenbearbeitung drohenden Verwässerungseffekten leichter begegnet werden. Hierzu sollte die Formulierung der Aufgabenstellung
den Grundtyp und die individuelle Ausprägung des Leitmotivs widerspiegeln
die individuelle Perspektive abbilden (problem-, lösungsweg- oder zielzustands-orientiert)




















































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